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Im Auftrag
der internationalen Hilfsorganisation "Save the Children" zeichnete
der Comic-Künstler Juan Acevedo den Comic "Los Niños primero" für den
Einsatz als Lernmittel an Schulen in Peru. Dieser ist nun auch auf deutscher
Sprache („Die Kinder zuerst“) erschienen und kann in gleicher Weise für
politische Bildungsarbeit in Deutschland eingesetzt werden.
Juan Acevedo entwickelte diese überzeugend authentische
Geschichte auf Grundlage einer Untersuchung des Sozialwissenschaftlers Enrique
Vásques und zahlreicher Gespräche mit Betroffenen.
Schwierige
Sachverhalte leicht verständlich gemacht -
Der bildungspolitische
Comic "Die Kinder zuerst"
Kinderarmut ist ein Problem der sogenannten Dritten Welt,
die weit weg von Deutschland ist. Möchte man glauben... Doch die Realität sieht
anders aus. Auch in Deutschland gibt es Kinderarmut, die Jahr für Jahr zunimmt.
Im Durchschnitt leidet hier jedes fünfte Kind an materieller Not. Dabei heißt
es, Kinder seien die Zukunft unseres Landes, unserer Erde...Damit aber diese
Zukunft sich positiv entwickelt, sollte man Einsatz zur Bekämpfung von
Kinderarmut zeigen.
Bildung ist eine Schlüsselkompetenz für eine nachhaltige
Entwicklung - eine Entwicklung auf lokaler, nationaler sowie globaler Ebene.
Neben den klassischen Lernfächern sollten aber auch soziale Kompetenzen wie
Toleranz, Kompromiss- und Friedensfähigkeit, Hilfsbereitschaft,
Gerechtigkeitssinn, Solidarität sowie Verantwortungsbewusstsein für Natur und
vor allem für die Mitmenschen vermittelt werden.
Im Auftrag der internationalen Hilfsorganisation "Save
the Children" zeichnete der Comic-Künstler Juan Acevedo den Comic "Los
Niños primero" ("Die Kinder zuerst") für den Einsatz als
Lernmittel an Schulen in Peru. Mithilfe der Bildergeschichte können die Kinder auf unterhaltsame Art ein
Bewusstsein für jene wichtigen sozialen Werte und Fähigkeiten entwickeln.
Zusammenfassung des Inhalts
Die Kinder Chutin, Barbara, Bruna und Julian wollen
wissen, warum bei ihnen in Peru so viele Menschen arm sind und arm bleiben. Der
junge Lehrer Miranda erklärt es ihnen: Arme Kinder leiden oft an Unterernährung,
wodurch ihre Lernfähigkeit geschwächt wird. Dies wirkt sich negativ auf ihre
Ausbildung aus. Die Konsequenzen sind schlecht bezahlte Arbeitsstellen.
Demzufolge fehlt es ihnen weiterhin an Geld für eine gesunde Ernährung auch
später für ihre eigenen Kinder. Das ist ein Teufelskreis.
Die Problemlösung scheint einfach zu sein: Die Bedürftigen
bekommen Unterstützung. Doch es ist
nicht immer unproblematisch. In Peru wurde das staatliche Kinderhilfsprogramm
"Ein Glas Milch", das armen Kindern ein Frühstück garantieren wollte,
durch Korruption und Betrug sabotiert. Auch der Bildungssektor mit schlecht
ausgebildeten und unterbezahlten Lehrern trägt nicht gerade der Problemlösung
bei.
Juan Acevedo entwickelte diese überzeugend authentische Geschichte
auf Grundlage einer Untersuchung des Sozialwissenschaftlers Enrique Vásques
über Kinder in Peru und vieler Gespräche mit engagierten Frauen und Männern in und außerhalb von
Sozialorganisationen.
Komplizierten Angelegenheiten wie das Bruttoinlandsprodukt
oder Wechselwirkungen zwischen ökologischen, ökonomischen, sozialen und
kulturellen Prozesse wurden gekonnt in ansprechende Bilder übersetzt und in
eine kurzweilige Geschichte gekleidet. Schwierige Sachverhalte werden durch die
Beispiele in Bild und Text für jeden verständlich gemacht, sodass die Kinder
ihre Sozial- und Handlungskompetenz stärken können. Dass die Umsetzung so gut
gelungen ist, liegt sicher auch an den Erfahrungen, die Juan Acevedo als
politischer Karikaturist zahlreicher Zeitungen sowie als Medienpädagoge in der
Zusammenarbeit mit sozialschwachen Kindern und Erwachsenen sammeln konnte.
Über das Thema der Kinderarmut in Peru können Kinder an die
Kinderarmut im eigenen Land herangeführt werden, denn die Probleme, die zur
Kinderarmut führen, sind überall gleich. Das Ziel ist, den gemeinsamen Ausweg
durch gute Bildung zu finden.
Dieser Comic ist jetzt mit dem Titel "Die Kinder
zuerst" auch auf Deutsch für 5 Euro + Versandkosten über die
E-Mail-Adresse info@nordsuedforum.de zu bekommen. Der Herausgeber, das Nord Süd
Forum München e.V., wird gefördert von InWent aus Mitteln des BMZ.
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