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Geschrieben von: Michael Kempter & Anne Langmann
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Montag, den 03. August 2009 um 14:10 Uhr |
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"Was die Verhältnisse der Massengesellschaft für alle so schwer macht, liegt nicht eigentlich, jedenfalls nicht primär, in der Massenhaftigkeit selbst; es handelt sich vielmehr darum, dass in ihr die Welt die Kraft verloren hat, zu versammeln, das heißt zu trennen und zu verbinden." (Hannah Arendt).
In einer Massengesellschaft wie der unseren, scheint ein grundlegendes Verständnis über Gruppen und gruppendynamische Prozesse für die pädagogische Arbeit essenziell. Aus diesem Grund versammelten sich im Sommersemester 2009 einmal pro Woche einige Studenten des Bachelor Erziehungswissenschaft mit Florian Wenzel
zum Seminar Gruppendynamik und pädagogische Konsequenzen an der Universität Augsburg.
Einen Schwerpunkt des Seminars stellten die Anwendungsfelder
gruppendynamischer Arbeit dar. Im Zuge dessen hatten die Studierenden am 7. Mai
die Gelegenheit durch Gabriele Rösing
einen Einblick in die politische Bildungsarbeit der Akademie Führung und
Kompetenz zu erhalten. Thematischer Schwerpunkt dieser Seminarsitzung war das Betzavta-Seminar .
Noch vor der Veröffentlichung war es den Studenten/innen möglich den im Medienlabor der
Universität Augsburg
gedrehten Dokumentarfilm
über Betzavta
zu sehen und so ein konkretes Bild dieser Form politischer
Bildung zu erhalten.
Neben einem etwas ausführlicherem Umriss des Seminars unter der Leitung von
Florian Wenzel und einer zusammenfassenden Umschau über Betzavta
und das Filmprojekt der Akademie Führung und Kompetenz sind vor allem die in
der Seminarstunde vom 7. Mai gewonnen Erkenntnisse im gesamten Artikel näher beschrieben.
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