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Hier bieten wir Ihnen Rezensionen zu unterschiedlicher Literatur, die sich mit politischer Bildung befasst.

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Politische Bildung auf Länderebene: Ein Vergleich Drucken E-Mail
Geschrieben von: Andreas Weiß   
Montag, den 12. September 2011 um 10:15 Uhr
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monitor_teaserDie Politische Bildung in Deutschland wurde im Rahmen der Studie "Monitor für politische Bildung" auf den Prüfstand gestellt. Es wurde genau analysiert, welchen Voraussetzungen sowohl schulische als auch außerschulische Bildungsbereiche ausgesetzt sind und auf Basis der Ergebnisse ein Vergleich zwischen den Verwaltungsebenen gezogen. Darüber hinaus wurden auch gesellschaftliche Faktoren wie Kirche und Gewerkschaften ins Auge gefasst, um schließlich Erfolge wie auch Verbesserungsbedarf aufzuzeigen.

Durch die föderale Organisation des deutschen Bildungssystems und anderer Verwaltungsapparate lassen sich zwischen den Bundesländern deutliche Unterschiede erkennen. Diese zeichnen sich am besten entlang der Institutionen, welche politische Bildung vermitteln, ab. Wichtig zu bemerken ist hierbei, dass durch die daraus resultierende Rangliste keine qualitative Einstufung des jeweiligen Engagements von Bundesländern und deren Personal vorgenommen wurde.

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Migration und Alltag. Unsere Wirklichkeit ist anders - Lange, Polat (Hrsg.) Drucken E-Mail
Geschrieben von: Christian Fey   
Donnerstag, den 19. Mai 2011 um 02:00 Uhr
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migrationundalltag2.jpg 
Die Frage, ob und inwiefern Deutschland ein Einwanderungsland ist, um die in den 1990er Jahren und teilweise auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts noch polemisch gestritten wurde, hat insgesamt gesehen in den letzten Jahren in der gesellschaftlichen Diskussion ein gehöriges Maß an Nüchternheit gewonnen. Dies liegt sicher unter anderem daran, dass man sich von wissenschaftlicher Seite aus zunehmend des Themas angenommen hat und in einer Reihe von Studien und Ausarbeitungen zwar nicht alles gesagt hat, was zum Thema Migration in Deutschland zu sagen ist, aber doch eine Menge. Angesichts der Tatsache, das in Deutschland inzwischen über 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund leben (je nachdem, welche Kriterien angelegt werden auch mehr), stellt sich demnach gegenwartsperspektivisch die Frage nach der Bedeutung und nach dem konstruktiven Umgang mit den Gegebenheiten. Hier leistet der kürzlich erschienene Titel "Migration und Alltag", der von Dr. Dirk Lange, Professor für Didaktik der Politischen Bildung an der Leibniz Universität Hannover, und Dr. Ayca Polat, Integrationsbeauftragte der Stadt Oldenburg, einen Beitrag, der den Versuch unternimmt, den unterschiedlichen bzw. vielfäligen Perspektiven auf das Phänomen "Migration" Gehör zu verschaffen und dabei die Spanne zwischen wissenschaftlicher Theorie und Praxis der politischen Bildung zu halten.
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"Kommunizieren lernen…Anregungen zur Selbsthilfe“ von Jürgen Heckel Drucken E-Mail
Geschrieben von: Claudia Huth   
Samstag, den 12. Februar 2011 um 20:21 Uhr
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miteinander_reden_005.jpg„Wer redet, sät - und wer zuhört, erntet" ist Jürgen Heckels Devise, die sich über seine vierzigseitige Broschüre „Kommunizieren lernen...Anregungen zur Selbsthilfe" durchzieht. Er gibt in 13 kurzen und prägnanten Kapiteln Anregungen, um die so genannte kommunikative Kompetenz einzuüben. Kommunikative Kompetenz, so Heckel, sei eine lebenslange Aufgabe; ein niemals endender Prozess der Verbesserung, Bereicherung und Vergrößerung von Fähigkeiten. Die Broschüre soll dem Leser/der Leserin helfen, bewusster auf die Entwicklung der kommunikativen Fähigkeiten zu achten und motivieren, der Entwicklung dieser Fähigkeiten systematisch Aufmerksamkeit zu schenken. Dabei sieht Heckel die Einübung im Handeln, das heißt, die andauernde korrigierende Interaktion mit anderen, als das Wirksamste an.

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Praxisbuch Demokratiepädagogik (Edelstein, Frank, Sliwka; 2009) Drucken E-Mail
Geschrieben von: Claudia Huth   
Montag, den 31. Januar 2011 um 02:00 Uhr
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foto.jpgDas von Wolfgang Edelstein, Susanne Frank und Anne Sliwka herausgegebene Praxisbuch zur Demokratiepädagogik ist ein Sammelband, das in die Ergebnisse der Demokratiepädagogik einführt und Anregungen zu dessen Umsetzung gibt. „Demokratiepädagogik umfasst pädagogische Bedingungen und Aktivitäten zur Förderung von Kompetenzen, die Menschen benötigen, um an Demokratie als Lebensform teilzuhaben und diese in Gemeinschaft mit anderen aktiv zu gestalten; [...]" heißt es in der Einführung von Wolfgang Edelstein (S. 9f). „Dabei geht es um den Erwerb von Kenntnissen über Demokratie, den Erwerb von Kompetenzen für Demokratie und um Prozesse des Lernens durch Demokratie im Kontext gemeinsamer Erfahrung demokratischer Verhältnisse" (S. 10).

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Der Generationenvertrag auf dem Prüfstand. Ein Planspiel (Dickmann, Weishaupt, Wuldsdorf, 2010) Drucken E-Mail
Geschrieben von: Christian Fey   
Samstag, den 01. Januar 2011 um 02:00 Uhr
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 generationenvertrag.jpg
Planspiele in der politischen Bildung erfreuen sich zwar grundsätzlicher Beliebtheit und sind methodisch allgemein akzeptiert und wertgeschätzt, trotzdem gibt es aber insbesondere im Kontext schulischer politischer Bildung Faktoren, die ihren häufigeren Einsatz verhindern. Dazu gehören sicher der gefühlt höhere Aufwand im Vergleich zum Regelunterricht sowie zeitliche und methodische Unsicherheiten und Unkalkulierbarkeiten. Vorgefertigte Materialien erweisen hier ihren Nutzen, indem sie helfen, solche Hindernisse abzubauen da sie Schritt für Schritt konkrete Orientierungs- und Durchführungshilfen anbieten - das gilt umso mehr, je stärker diese Materialien bereits praxiserprobt sind. Das Planspiel "Der Generationenvetrag auf dem Prüfstand" der Autoren Ulrich Dickmann, Christoph Weishaupt und Helge Wuldsorf entspricht diesen Kriterien. Es wurde sowohl in der schulischen als auch in der außerschulischen politischen Bildung eingesetzt und entstammt der Feder dreier Autoren, die unterschiedliche Handlungs- und Erfahrungskontexte einbringen.

 

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