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Keine Praxis ohne Theorie. Aber gute Theorien für politische Bildungsarbeit? An dieser Stelle finden Sie verschiedene Beiträge, die sich mit politisch relevanten Themen, sowie dem theoretischen Hintergrund von politischer Bildung und den Bedingungen unter denen sie stattfindet, beschäftigen.
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Geschrieben von: Christian Fey
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Dienstag, den 15. März 2011 um 02:00 Uhr |
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Man ist es gewohnt, dass gerechnet und mit Zahlen hantiert wird, wenn in den Medien über das deutsche Rentensystem und dessen Zukunft geredet wird. Die demographische Entwicklung Deutschlands (Geburten- und Sterberate, Lebenserwartung, Zu- bzw. Abwanderungsrate), die Brüchigkeit der Erwerbsbiographien und das Problem der Altersarbeitslosigkeit, die Finanzkrise, die Kosten der Pflege- und Gesundheitsversicherungen - all diese Themen werden wiederholt bearbeitet. Nicht immer aber häufig werden dabei besonders vor den Augen derer, die heute in die "Rentenkasse" einzahlen, diever Bedrohungsszenarien gemalt. Wie geht es weiter mit dem deutschen sozialstaatlichen System der Rentenversicherung? Das ist eine Frage, die sich immer drängender stellt. Dass es sich bei dieser Frage aber nicht nur um eine quasi "betriebswirtschaftliche" bzw. finanzwirtschaftliche Fragestellung handelt, sondern um eine politische Fragestellung erster Güte, dies soll dieser Beitrag veranschaulichen.
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Geschrieben von: Claudia Huth
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Donnerstag, den 10. März 2011 um 02:00 Uhr |
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| Nockherberg 2006 |
Politische Bildung beschäftigt sich seit jeher mit der Frage des Vermittlungszusammenhangs von Inhalten und Kompetenzen, die für ihren Themenkreis relevant sind. Was sich einerseits klassisch als Frage der pädagogisch-didaktische Situation verstehen lässt (Lerninhalt, Lehrender, Rezipient), lässt sich auch unter eher konstruktivistischer Perspektive als Frage der Anknüpfungs- und Anschlussfähigkeit einer "Lernsituation" zur Erweiterung von Kenntnissen und Kompetenzen denken.
Die Grenzen zwischen den drei Kategorien verschwimmen in dieser Sichtweise und es tritt eine situative Komponente in den Vordergrund, die die Frage nach dem anregenden "Medium" aufwirft, das Inhalte und Kompetenzen in einer gewissen Eigendynamik enthält, die auf die "Beteiligten" wirken kann. In diesem Sinne bzw. in diese Denkweise lässt sich z.B. das von uns kürzlich vorgestellte "Handbuch Medien in der politischen Bildung" von Anja Besand und Wolfgang Sander einordnen.
Das auch Satire, eine ernsthaftes(!) Medium der politischen Bildung sein kann und unter welchen Voraussetzungen dies geschehen kann, soll in diesem Artikel behandelt werden, welcher inhaltlich durch ein Interview mit Johanna Meister von der Professur für Politische Bildung und Politikdidaktik der Universität Ausgburg ergänzt wird.
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Geschrieben von: Petra Schmidt
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Sonntag, den 20. Februar 2011 um 16:00 Uhr |
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© Ingo Neumann |
Ein großes Problem unserer Zeit und der Demokratie, in der wir leben, ist nach Meinung vieler verschiedener Akteure die Politikverdrossenheit der Bürgerinnen und Bürger und besonders der jungen Generation. Es gibt vielerlei Ansätze dieses Phänomen zu beschreiben, zu erklären und zu verstehen, sowie angemessene Konzepte zu entwickeln, die helfen sollen das Problem zu bekämpfen. Worin die Ursachen dafür bestehen, dass sich Bürger und Bürgerinnen von Politik distanzieren und was dagegen unternommen wird lesen Sie hier.
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Geschrieben von: Theresa Riechert
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Mittwoch, den 16. Februar 2011 um 15:30 Uhr |
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| © Marion Gonnermann / pixelio.de |
Anfang Februar wurden die Ergebnisse der aktuell größten Deutschen Parlamentarierstudie veröffentlicht. Befragt wurden etwa 2000 Abgeordnete sowohl aus dem Bundestag und den Länderparlamenten, als auch der größten deutschen Städte. Das Ergebnis: Die Abgeordneten wollen vieles ändern und setzen beim gesellschaftlichen Wandel insbesondere auf den einzelnen Bürger und dessen Initiative. Damit einher geht ein klares Plädoyer für eine bessere Information der Bürger.
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Geschrieben von: Claudia Huth
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Montag, den 13. Dezember 2010 um 13:37 Uhr |
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Von
Bürgerinitiativen hört und liest man in den Medien regelmäßig, egal ob es um
Themen, wie Umwelt, Stadtumbau, Bildung oder Kultur geht.
Was kennzeichnet
eine Bürgerinitiative, welche Ziele verfolgen sie und wie arbeiten sie? Demokratiepolitisch ist es erwünscht, dass der Bürger die
„Initiative" ergreift. Bürgerinitiativen sind aber eher „Reaktionen" als „Initiativen": Die Bürger reagieren auf
öffentliche Planungen, auf (kommunal-) politische Handlungen oder
Unterlassungen, oftmals in Form einer Bürgerinitiative.
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