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Theorie

Keine Praxis ohne Theorie. Aber gute Theorien für politische Bildungsarbeit? An dieser Stelle finden Sie verschiedene Beiträge, die sich mit dem theoretischen Hintergrund von politischer Bildung und Netzwerkarbeit beschäftigen.

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Lernen und Erinnern
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Geschrieben von Christian Fey   
Dienstag, 16. Februar 2010

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KZ-Gedenkstätte Dachau gespiegelt im Fenster
© VGMeril/ pixelio
Am 25.01.2009 unterzeichneten die Präsidenten der Internationalen Häftlingskomitees der NS-Konzentrationslager und ihrer Außenkommandos ein Dokument , in dem sie die Staatengemeinschaft zur Bewahrung und Förderung der Erinnerung an die Verbrechen der NS-Diktatur auffordert. Die Unterzeichner erklären im Wortlaut: „Die letzten Augenzeugen wenden sich an Deutschland, an alle europäischen Staaten und die internationale Gemeinschaft, die menschliche Gabe der Erinnerung und des Gedenkens auch in der Zukunft zu bewahren und zu würdigen. Wir bitten die jungen Menschen, unseren Kampf gegen die Nazi-Ideologie und für eine gerechte, friedliche und tolerante Welt fortzuführen, eine Welt, in der Antisemitismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus keinen Platz haben sollen. Dies sei unser Vermächtnis."

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Helden der Zeit - Friedliche Revolution 1989
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Geschrieben von Irina Schumacher   
Sonntag, 11. Oktober 2009

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© Thomas Nestke/ pixelio
„Wir sind das Volk!“ Dieser Satz steht für den Mut, die Überwindung eigener Angst vor Verfolgung und Bestrafung, die Entschlossenheit der Menschen in Leipzig im Herbst 1989. Es kam zu keiner gewalttätigen Auseinandersetzung an diesem Tag im Oktober 1989, trotz allerlei Befürchtungen, Vorbereitungen und Gerüchte, zum Teil eingestreut durch die SED, um Angst zu verbreiten und um die Menschenmassen, die unaufhaltsam in Leipzig vor die Nikolaikirche zusammenkamen, aufzuhalten. Alle Versuche die Menschen ruhig zu stellen scheiterten. Die Stimme des Volkes und ihre Entschlossenheit war unüberwindbar. Bereits am 29. September 1989 versuchte die Leipziger Volkszeitung im Auftrag der SED gegen die Friedensgebete Stimmung zu machen. Die Gerüchte über die chinesische Lösung machten schnell die Runde und Menschen bekamen Angst. Die friedlichen Demonstrationen in China wurden mit militärischer Gewalt niedergeschlagen, Panzer überrollten den Platz des Himmlischen Friedens noch im Sommer des gleichen Jahres.

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Bundespräsident und Bundesversammlung
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Geschrieben von Martina Mobley   
Mittwoch, 20. Mai 2009

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Schloss Bellevue
© Birgit / pixelio
Was haben Ottfried Fischer, Charlotte Knobloch, Doris Schröder-Köpf und Jasmin Tabatabai gemeinsam? Sie alle werden am 23. Mai die Bundespräsidentin / den Bundespräsidenten wählen.
Dabei gehören sie weder dem Bundestag noch dem Bundesrat an (eine anscheinend in der Öffentlichkeit verbreitete Ansicht darüber, wer den/ die Bundespräsidenten/-in wählt). Auch eine Kombination aus beiden Gremien (auch häufiger die erste Eingebung dazu) bildet nicht das Gremium, das dafür zuständig ist.
Die vier bilden einen Teil der 1224 Mitglieder der 13. Bundesversammlung.
Der Bundespräsident/ die Bundespräsidentin wird von der Bundesversammlung gewählt.

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60 Jahre Grundgesetz - Teil 2
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Geschrieben von Christian Fey   
Dienstag, 19. Mai 2009

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© Stephanie Hofschlaeger / pixelio
Warum gibt es eigentlich Staaten? Warum schließen sich Menschen überhaupt zu Gemeinschaften zusammen und warum geben sich diese Gemeinschaften Regeln, Ordnungen und Strukturen - z.B. in Form einer Verfassung? Für diese Fragen gibt und gab es innerhalb der Disziplin der politischen Theorie unterschiedliche Antworten.
Teil 2 des Artikels "60 Jahre Grundgesetz". Teil 1

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60 Jahre Grundgesetz - Teil 1
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Geschrieben von Christian Fey   
Montag, 18. Mai 2009

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© Jens Zehnder / pixelio
Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, also unser Grundgesetz, feiert Geburtstag – 60 Jahre wird es alt. Ist das ein Anlass zum Feiern? Nicht jeder wird vielleicht ohne weiteres und spontan diese Frage bejahen. Würde man beliebigen Menschen auf der Straße diese Frage stellen, so müsste der/die ein oder andere wohl einen Augenblick länger darüber nachdenken, denn das Grundgesetz gehört für viele zu den eher abstrakten Inhalten ihres Denkens, die sie im ersten Moment nicht mit ihrem (all)täglichen Leben und den Rahmenbedingungen, innerhalb derer sie dieses Leben gestalten können, verbinden – schon gar nicht emotional; und feiern ist doch schließlich eine emotionale Angelegenheit, nicht wahr?

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„Online-Macht wird bald Offline-Macht sein“ – die politische Kommunikation der Zukunft.
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Geschrieben von Christian Fey   
Dienstag, 28. April 2009

2009_direktzu_zonooz-150.jpgInterview mit Caveh V. Zonooz, Geschäftsführer der direktzu GmbH.
Die direktzu GmbH ist ein junges Unternehmen, dass eine innovative Form onlinebasierter Many-to-One Kommunikation entwickelt hat und im Bereich der politischen Kommunikation vor allem durch die Web-Plattform „www.direktzurkanzlerin.de" für Aufmerksamkeit gesorgt hat. Inzwischen sind viele andere Politiker wie Matthias Platzeck, Ursula von der Leyen, Norbert Lammert und demnächst auch Christian Ude per direktzu-Plattform ansprechbar. Interessierte Bürger können hier ihre Anliegen, Fragen und Probleme an die Politiker richten und eine individuelle Antwort erhalten, vorausgesetzt sie finden genug andere Bürger, die ihr Anliegen unterstützen.

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Mehr Demokratie wagen - von Anfang an? Die UN-Kinderrechtskonvention
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Geschrieben von Christian Fey   
Dienstag, 17. Februar 2009

 2009_kinder_by_jerzy_pixelio_ausschnitt.jpg
© Jerzy / PIXELIO
Am 5. April 1992, also vor beinahe 17 Jahren, trat in Deutschland das „Übereinkommen über die Rechte des Kindes" in Kraft, das zuvor am 20. November 1989 von der Vollversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet worden war und gemeinhin auch als die UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK) bekannt ist.
Eines der Rechte, das Kindern durch die Konvention zugesprochen wird, ist das Recht auf die „Berücksichtigung des Kindeswillens". Es wird wie folgt formuliert: „Die Vertragsstaaten sichern dem Kind, das fähig ist, sich eine eigene Meinung zu bilden, das Recht zu, diese Meinung in allen das Kind berührenden Angelegenheiten frei zu äußern, und berücksichtigen die Meinung des Kindes angemessen und entsprechend seinem Alter und seiner Reife" (UN-KRK, Art. 12, Absatz 1).

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Gutachten zum Wert des bürgerschaftlichen Engagements in Bayern
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Geschrieben von Martina Mobley   
Freitag, 5. Dezember 2008

2008_wertgutachten_shot.jpg"Bürgerschaftliches Engagement bedeutet Teilhabe und aktive Mitgestaltung des Lebens in den Kommunen. Es stärkt und bereichert das soziale Klima in unserer Gesellschaft. Nicht zuletzt ist ehrenamtliches, freiwilliges Engagement der beste Nährboden für gute Lebensqualität und das subjektive Wohlbefinden. Neben diesen sozialen Wirkungen ist auch der ökonomische Nutzen konkret bezifferbar: Jeder einzelne in Bürgerschaftliches Engagement investierte Euro stiftet einen Nutzen von etwa sieben Euro." Mit diesen Worten erläuterte die damalige bayerische Sozialministerin Christa Stewens zentrale Ergebnisse des Gutachtens zum Wert des Bürgerschaftlichen Engagements bei dessen Vorstellung im Juni 2008.

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