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Interview mit Claudia Weber zum Facebook-Auftritt des Netzwerks
Mittwoch, den 24. August 2011 um 09:55 Uhr
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Foto_Claudia_WeberClaudia Weber hat im Kontext einer Projektarbeit ihres Studiengangs GlobalBusiness Management an der Universität Augsburg den Facebook-Auftritt des Netzwerks Politische Bildung Bayern gestaltet. Ihr Wissen gab sie an das Projektteam weiter.

Frau Weber, warum haben Sie sich unser Netzwerk für Ihr Projekt ausgesucht?

Im Rahmen meines Studienganges Global Business Management hatte ich im Modul „International Projects" eine Projektarbeit durchzuführen. Im Laufe meiner Erkundigungen, wo ein solches Projekt stattfinden könnte, bin ich über einen Kontakt mit Christian Boeser und Miriam Apffelstädt in Verbindung getreten. Schnell wurde klar, dass bereits längere Zeit das Vorhaben im Raum stand, das Netzwerk auch auf Facebook auszuweiten.

Haben sie dazu eine Marktanalyse betrieben?

Ich habe mich im Vorfeld auf Facebook umgesehen, welche politischen Organisationen dort vertreten sind und versucht, das Projekt dem anzupassen. Auch hatte ich dabei im Blick, mit welcher Frequenz bestehende Auftritte neue Inhalte auf Facebook veröffentlichen.

Warum ist Facebook für unser Netzwerk von Bedeutung?

Facebook stellt heutzutage das wichtigste soziale Netzwerk überhaupt dar; daher ist es für jede Firma und jede noch so kleine Organisation von Bedeutung, bei Facebook aktiv zu sein. Es bietet die Gelegenheit neue Nutzer zu gewinnen, auf sich aufmerksam zu machen und – da nahezu jeder auf Facebook vertreten ist – sich zu vernetzen

Wie politisch kann Facebook eigentlich sein?

Ich denke, Facebook kann sehr politisch sein. Als Beispiel bin ich auf Facebook „Fan" von Barrack Obama. Bei der Recherche fiel mir auf, dass jeder Politiker, jeder Landesverband der Parteien seine eigene Facebook-Seite hat – Noch politischer geht's nicht.

Welchen Vorteil bietet Facebook gegenüber der fast schon traditionellen Blog-Variante?

Meiner Meinung ist Facebook viel schneller, und macht so auch schneller Informationen zugänglich. Dazu ist es viel interaktiver, man hat die Möglichkeit zu sehen, was andere gerade veröffentlichen und darauf zu reagieren. Gerade bei neuen Trends ist das hilfreich

Inwiefern sind Ihrer Meinung nach soziale Medien wichtig für die politische Bildung?

Ich finde, soziale Medien sind sehr wichtig für die politische Bildung. Persönlich kannte ich mich vor dem Projekt nicht damit aus, habe aber durch meine Arbeit einen kleinen Einblick erlangen können, indem ich bei anderen Organisationen mal reingeschaut habe. Bei mir wurde so Interesse geweckt, und so geht es wahrscheinlich den meisten. Auch wenn man zunächst nicht informiert ist, besteht die Möglichkeit, über Facebook zum ersten mal mit der Materie in Berührung zu kommen.

Wie lässt sich politische Bildung aus Ihrer Sicht am besten vermitteln?

Netzwerke wie Facebook oder Xing sind definitiv ein Schritt in die richtige Richtung: Politische Bildung erreicht so viele, vor allem junge Menschen in kürzester Zeit und wird so für sie einem Thema, mit dem sie sich beschäftigen.

Bitte beenden Sie folgende Halbsätze:

Politische Bildung bedeutet für mich... etwas von dem ich bis zu meinem Projekt sehr wenig wusste, und das nun nach Beendigung des Projektes definitiv mein Interesse geweckt hat!

Erfolgreiche politische Bildung... vernetzt die unterschiedlichsten Menschen miteinander und wird so für sie relevant!

Frau Weber, vielen Dank für das Gespräch.

 
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